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Wer sich zu lange in der Sonne aufhält, riskiert einen Sonnenbrand.
iStockphoto/Marko Misic
Symbolbild

Sommer, Sonne, Sonnenbrand ­ – UV-Schutz ist ein Muss für die Gesundheit. Doch was tun, wenn der Schutz nicht ausreicht und es zu einem Sonnenbrand kommt?

Im Sommer genießen wir die Sonne in vollen Zügen, doch wer zu viel der ultravioletten Strahlen abbekommt, riskiert langfristige Schäden wie Hautkrebs, Pigmentflecken und übermäßige Faltenbildung. In der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr sollte man prinzipiell die pralle Sonne meiden, ansonsten ist der beste Schutz vor Sonnenbrand, sich ausreichend mit Sonnencreme einzucremen und sich im Schatten aufzuhalten. Viele benutzen übrigens zu wenig Sonnencreme. Ruhig klotzen statt kleckern, denn für einen Erwachsenen sollten es bei jedem Eincremen fünf bis sechs Esslöffel voll sein.

Rundum geschützt

Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt für Kinder einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 und für Erwachsene 20. Auch die Wahl der Kleidung ist entscheidend, vor allem bei Outdoor-Aktivitäten. Kopf und Hals sollten bedeckt sein, ebenso die Augen mit einer Sonnenbrille, die den Schutzhinweis „UV 400“ trägt.

Verbrannt – und jetzt?

Und wenn es doch mal zu viel Sonne war und die Haut abends rot ist? Die folgenden Tipps lindern die Beschwerden bei Sonnenbrand und unterstützen die Heilung:

Ist die Haut gerötet, tut Kühlung gut. Coolpacks oder das Auflegen von Eis sind eher ungeeignet, da die vorgeschädigte Haut durch zu starke Kühlung zusätzlich verletzt werden kann. Daher besser altbewährte Hausmittel wie in kaltem Wasser getränkte Baumwolltücher oder klassische Quarkwickel verwenden. Durch das verdunstende Wasser entsteht ein angenehmer länger anhaltender Kühleffekt. Zusätzlich gibt es spezielle feuchtigkeitsspendende Schaumsprays aus der Apotheke mit wundheilungsfördernden Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol. Angenehm: Sie müssen auf der gereizten Haut nicht verrieben werden.
Bei einem Sonnenbrand verliert der Körper Flüssigkeit. Viel Wasser zu trinken, versorgt die Haut wieder mit Feuchtigkeit, die sie braucht, um sich zu erholen.
Hydrocortisonhaltige Cremes lindern die Entzündung bei Sonnenbrand und mildern Juckreiz. Entsprechende, niedrigdosierte Präparate erhalten Sie in Ihrer Apotheke ohne ärztliches Rezept. Après Lotionen mit Panthenol oder Aloe Vera spenden zudem Feuchtigkeit und wirken beruhigend.
Bei Sonnenbrand mit starken Schmerzen, Blasenbildung oder Fieber ist der Arzt gefragt.

Ab wann Sonnenschutz?

Beim Bundesamt für Strahlenschutz kann man unter www.bfs.de einen Newsletter abonnierten, der von April bis September über die erwartete UV-Belastung in Deutschland informiert. Ab einem UV-Index von 3 ist ein Sonnenschutz erforderlich.

Peter Hiebel,

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Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

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